Martin Brandl, Steffen Weiß, Dr. Fritz Brechtel: Mögliche Lösung für K23 im Bienwald erarbeitet

10. Mai 2024
 
Der Landtagsabgeordnete und Landratskandidat Martin Brandl (CDU) und der designierte Wörther Bürgermeister Steffen Weiß (FWG) haben gemeinsam mit Landrat Dr. Fritz Brechtel und seinen Mitarbeitern eine mögliche Einigung für die Zukunft der Schaidter K23 im Bienwald gefunden.
Auf Initiative von Brandl haben sich Steffen Weiß und er im Gespräch mit dem Landrat alle Optionen und die bisherige Entwicklung erläutern lassen. Die Beteiligten kamen zu einem gemeinsamen Ergebnis: Die knapp 9 Kilometer lange K23 zwischen Schaidt und der L545 nahe der Grenze zu Frankreich könnte ein asphaltierter Kreisradweg werden.
 
Wer übernimmt was?
 
Der Kreis würde in eigener Trägerschaft die Kosten für die Wiederherstellung der Asphaltdecke übernehmen, die Stadt Wörth (für den Kreis) die Verkehrssicherungspflicht und Betreuung einschließlich der erforderlichen Beschilderung vom Bauhof sicherstellen.
 
Steffen Weiß will diese Option ab dem 1. Juli (Amtsantritt) in die Gremien der Stadt Wörth einbringen. Landrat Fritz Brechtel will dies nach der Sommerpause für die Kreisgremien ebenfalls veranlassen.
 
„Pragmatisch und bürgerfreundlich“
 
Alle Beteiligten seien froh über die pragmatische Lösung, hieß es: Fahrradfahrer und Anlieger könnten einen asphaltierten Weg nutzen, und für den Kreis – und den Steuerzahler allgemein – entstünden geringere Kosten, als dies bei einem Rückbau (Abriss) der maroden Asphaltdecke und Herstellung einer wassergebundenen Decke der Fall gewesen wäre.
 
Brandl, Weiß und Brechtel freuen sich über die bürgerfreundliche Lösung: „Dieser Kompromiss spart Steuergelder und erhält eine bessere Qualität der Infrastruktur als bei der bisherigen Lösung.“
 
Hintergrund:
 
Die K23 ist marode. Der Landkreis plante die Generalsanierung der Straße. Die zuvor erforderliche Prüfung des Landesbetriebs für Mobilität (LBM) ergab jedoch, dass gemäß Landesvorgabe die K23 die Kriterien als Kreisstraße nicht erfüllt und daher abzustufen ist.
 
Nachdem bisherige Gespräche des Landkreises mit der Stadt Wörth, die Straße als Gemeindestraße oder die Verkehrssicherung der Straße als Kreisradweg zu übernehmen, ergebnislos verliefen, blieb bisher als einzige Möglichkeit, die Straße zurückzubauen und sie dem Forst als zukünftigen Träger als forstlichen Wirtschafts- und Radweg mit einer wassergebundenen Decke zur Verfügung zu stellen.
 
Die jetzt gefundene Lösung bedeutet für die Nutzer mehr Qualität bei geringeren Kosten für den Steuerzahler.